Freitag, 28. Februar 2014

Anna Netrebko singt doch keine Marguerite

















Das war wohl ein Rollendebüt zu viel für die laufende Saison. Anna Netrebko legt die Rolle der Marguerite in Gounod Faust, die sie in diesem Frühjahr in London, Baden-Baden und Wien singen sollte zurück. Die drei Häuser arbeiten an einer Neubesetzung der Partie, das dürfte nicht einfach werden. In einem Statement der Sängerin heißt es: Es tut mir sehr leid, mitteilen zu müssen, dass ich die Rolle der Marguerite in Faust nicht in mein Repertoire werde aufnehmen können. Ich habe mich intensiv mit der Partie beschäftigt und bin zu der für mich sehr schweren und schmerzhaften Entscheidung gekommen, dass sie leider nicht richtig für mich ist. Netrebko debütiert derzeit gerade in Rom unter Ricardo Muti mit Manon Lescaut. Im November hatte sie an der Staatsoper in Berlin zum ersten Mal die Trovatore-Leonore gesungen und zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 2014 steht Ende Juni die Lady Macbeth an.

Kommentare:

  1. Das hätte sie früher ahnen können. Kluge Sänger erkennen beim Hören einer Partie ob sie für sie geeignet ist. Sowas passiert einem Profi nicht, Denn bevor man seine Sympathie für eine Rolle vehement angekündigt hat und Verträge unterschreibt, weiß man ob es geht oder nicht. Ich vermute andere Gründe.

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  2. Ich schließe mich der vorausgehenden Meinung voll an. Verständnis für diese Entscheidung kann ich nicht aufbringen nur große Enttäuschung. Bestellte und bezahlte Karten und 1000 Fahrkilometer mit dem Auto und das alles, um diese Sängerin wiederholt zu erleben. Und nun bleibt eine große Leerstelle. Wo soll da das Verständnis herkommen?

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